Flipper-Strategie
Die Flipper-Strategie soll allen helfen, die an Aufschieberitis oder Neudeutsch Prokrastination leiden. Wie die Kugel beim guten alten Flipper-Apparat titscht man im Büro hin und her und räumt auf oder arbeitet ab, was einem gerade ins Auge oder in die Hände fällt.
So etwas Ähnliches wende ich an dem Tag nach dem Urlaub an. Wenn der Postberg sich türmt und das E-Mail-Fach überquillt, dann sortiere ich erst mal nicht, sondern arbeite alles nacheinander ab. Das ist nicht so wirklich flipperig, entspricht aber auch nicht meinem sonstigen Zeitmanagement. Beim Aufräume in der Wohnung oder des Büros kann ich es mir eher vorstellen als bei der Büroarbeit. Dauerhaft scheint mir diese Methode auch nicht geeignet zu sein. Allerdings: Grundsätzlich muss jeder die für ihn passende Methode finden. Und wenn es die Flipper-Methode ist, dann ist das okay.
Hat es schon jemand ausprobiert?? Es wäre sehr interessant von dem Ergebnis zu hören. Ich selber bin schon zu strukturiert, um es auszuprobieren, glaube ich.
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Ich finde die Flippertechnik nicht erfolgreich. Sie mag in kleinem gut sein, aber etwas Struktur braucht man schon.
Der Autor hinter dem Link empfiehlt es zum aufräumen. Ja, so räume ich oft mal eben was weg. Nachteil: Bevor alles weg ist, habe ich keine Lust mehr und man sieht nirgends ein Ergebnis. So räume ich immer nur ein Zimmer im Flipperverfahren auf, dann ist wenigstens das ordentlich. Und wenn ich dann Lust habe, ein weiteres.
Außerdem kann es bei dieser Methode passieren, das man wichtiges/dringendes nicht erledigt/vergisst, weil man gerade in der “ersten” Sache steckt. So vergehen Stunden, manchmal das ganze WE in dem man sich in Zetteln und Ordnern “verliert” ohne die Dinge zu tun die hätten gemacht werden müssen…